5 SEO-Basics, die Deine Website optimieren

5 SEO Basics für deine Website

Wie du mit 5 einfachen Griffen Deine Website verbesserst

Hier erfährst Du, wie Du mit einfachen Einstellungen Deine Website auf Vordermann bringst. Das ist aber nur der Anfang, denn die Basics werden Dir nicht automatisch viel mehr Traffic bringen. Sie sind aber der Startschuss für eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung. Denn SEO ist nicht etwas, das von heute auf morgen gleich funktioniert und das dann abgeschlossen ist. Es ist ein langer Prozess. Du musst Dir Zeit lassen und regelmäßig prüfen, ob deine SEO-Strategie noch aktuell ist.

1. Google Indexierung & Robots.txt

Damit Deine Seite überhaupt in Google gefunden werden kann, musst Du sie bei Google einreichen und indexieren lassen. Das nimmst Du über die Search Console in Angriff. Hierzu brauchst Du ein Google-Konto. Nach der Registrierung kannst Du Deine Website als „Property“ hinterlegen und die Seiten indexieren lassen. Dazu gehört dringend eine Sitemap – am besten im XML-Format. Diese kannst Du z.B. bei xml-sitemaps.com erstellen. Bei Google sind mittlerweile mehrere Milliarden Webseiten hinterlegt. Ein wahnsinnig großer Pool an Seiten. Dementsprechend schwer ist es, auch dort gute Platzierungen zu erhalten. Natürlich kommt es immer auf die Keywords an. Nicht bei jedem Suchbegriff werden Millionen Treffer angezeigt werden (in den meisten Fällen tatsächlich schon).

Um Deine Seite entsprechend zu ranken und anzeigen zu können, schickt Google seinen Bot los. Dieser Google Crawler arbeitet sich durch die Unmengen an Seiten im Netz. Damit er auch Deine Seite durchsuchen und indexieren kann, solltest Du die „Robots.txt“ Datei im Root-Verzeichnis (also auf oberster Ebene) Deiner Website ablegen und konfigurieren. Konfigurierst Du sie richtig, erscheint auf den Seiten, die indexiert werden folgender HTML Code:

<meta name=“robots“ content=“INDEX, FOLLOW“>

Das kannst Du folgendermaßen überprüfen: Du wählst im Browser „Quelltext anzeigen“. Mit der Tastenkombination STRG+F suchst Du nach dem Begriff „index, follow“. Damit ist dann sichergestellt, dass der Google Crawler Deine Seite indexieren und den angegeben Links darauf folgen darf.

Diese Einstellung kannst Du über SEO-Plugins für WordPress vornehmen. Solltest Du mit anderen Systemen arbeiten, müssen auch dort ggfs. Erweiterungen installiert werden (mit Programmierungsaufwand). Bei Baukastensystemen hast Du ebenfalls entsprechende Möglichkeiten hierfür – ohne Programmierungskenntnisse.

2. Meta Daten: Title Tags

DAS SEO-Basic für deine Website schlechthin. Deine Title Tags müssen sitzen. Sie beeinflussen zwar nicht unmittelbar das Ranking Deiner Seite, aber es ist ein deutliches Signal an Google und deine Zielgruppe.

Was erwartet den Nutzer auf Deiner Seite? Welches Thema wird hier behandelt? Das beantwortest Du mit wenigen Worten in deinem Seitentitel. Das Title Tag also. Der Title Tag ist im HTML-Code Deiner Website hinterlegt und definiert den Titel, der in den SERPs (Google Suchtreffer-Seiten) der Google Suche erscheint.

Ist dieser sinnvoll und auf die Zielgruppe zugeschnitten, so ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Suchende auf Deine Seite klickt.

Wie Du merkst, ist es ein wichtiger und einfach zu ändernder Teil der SEO-Arbeit. Ein absolutes Basic innerhalb der Suchmaschinenoptimierung. Du brauchst weder Programmierkenntnisse noch komplexe Programme dazu. In WordPress kannst Du mit „Yoast“ Deine Metadaten leicht und schnell bearbeiten. In anderen CMS Systemen (bspw. Contao, Typo3) gibt es Möglichkeiten diese Daten zu ändern. Natürlich geht das alles auch mit Baukastensystemen, wie z.B. Jimdo, Wix oder Squarespace.

3. Meta Descriptions

Ein weiterer SEO Grundbaustein sind die Seitenbeschreibungen. Die Descriptions zeigen dem Nutzer in den SERPs eine Vorschau Deines Textinhalts. Dieser soll dem Suchenden zeigen, welcher Inhalt in auf Deiner Website erwartet.

Diese Angabe hat keinen Einfluss auf das Google Ranking, jedoch auf die Klickraten deiner Seite. Denn je besser Du den Nutzer abholst, desto eher wird er auf dein Ergebnis klicken.

Dabei ist wichtig: Die Description muss unbedingt zur Suchintention des Nutzers passen. Sucht er Informationen? Will er etwas kaufen? Je nachdem welche Intentation hier besteht, solltest Du Deine Description verfassen. Es gibt grob unterteilt 2 grundlegende Suchintentionen (und dann entsprechend Keyword-Arten):

  • Transactional (transaktionsgebunden)
  • Informational (informationsgebunden)

Informationale Suchanfragen

Diese Suchanfragen drehen sich im Wesentlichen um die Beschaffung relevanter Informationen zum Suchbegriff. Nehmen nun wir das Sneakerbeispiel. Bei einer transaktionalen Suchanfrage würde der Nutzer nur Informationen über am Markt bestehende Schuhe suchen. Er möchte jedoch erst einmal keine kaufen.

Nochmal ein anderes Beispiel zum besseren Verständnis: Googelt jemand nach „Deckenleuchten montieren“, so wird er aller Wahrscheinlichkeit nach keine Deckenleuchte kaufen wollen. Vielmehr möchte er wissen, wie man eine Leuchte anbringt. Daher sucht er rein nach passenden Anleitungen zur Montage.

Also solltest Du die Description so wählen, dass sie aufzeigt, was für eine Anleitung den Nutzer erwartet. Das bringt natürlich nur etwas, wenn auch Deine Webseite entsprechend passende Inhalte bietet. Also den guten alten Mehrwert.

Transaktionale Suchanfragen

Hierbei handelt es sich um Suchanfragen mit klarer Kaufabsicht. Der Nutzer googelt gezielt nach Seiten, auf denen er den Suchbegriff kaufen kann. Das sind dann die klassischen Online-Shops. Hierbei steht nicht die reine Information im Vordergrund, sondern der Kaufprozess. Er sucht lediglich nach Informationen wie Marke, Modell und Preis. Mit langen Artikeln auf Deiner Seite wirst Du ihm nicht das geben, was er sucht.

Daher ist es sinnvoll, für solche Keywords mit einer entsprechenden Shopseite zu ranken. Mache Dir Gedanken, wie Du ihm eine optimale Seite bieten kannst. Die Beschreibung dient dann dazu, ihn von Deinem Angebot zu überzeugen. Findet er genau das, was er sucht auf deiner Zielseite? Gibt es die Produktkategorie?

4. Sorge für die richtige Struktur auf deiner Website

Die richtige Struktur ist einfach umzusetzen, aber durchaus bedeutend für den Google Bot. Je besser sich der Bot durch Deine Seite crawlen kann und je einfacher er die Struktur erkennen kann, desto besser ist nachher Dein Ranking. Klarheit und Transparenz sind hier die Stichworte.

Der Crawler scannt Deine Seite und kann entscheiden, ob sie für eine Suchanfrage relevant ist oder nicht. Und Du willst natürlich, dass es so ist. Also sorge bspw. mit Deiner Überschriften-Struktur für eine optimale Einteilung Deines Contents. So erleichterst Du dem Bot seine Arbeit. Er gibt es Dir durch ein gutes Ranking zurück.

Gliedere Deine Seiten in nicht allzu lange Absätze. Beispielsweise bei Blogbeiträgen. Ist dir aufgefallen, dass ich immer wieder Absätze einfüge? Das macht den Lesefluss besser und ist angenehmer für den Nutzer. So baust Du den Textinhalt logisch auf und servierst kleine Content-Häppchen. Das steigert die Übersicht, da der Leser keinen riesengroßen Textblock vor sich hat. Die Lesegewohnheiten verändern sich auch durch den Einstaz von Mobilgeräten.

Es wird gezielt nach Informtionen im Text gesucht – oft wird dabei nicht der ganze Text von vorne bis hinten am Stück gelesen. Vielmehr springt der Leser durch den Text und sucht sich die benötigten Informationen heraus. Das gilt besonders beim Surfen auf dem Smartphone oder Tablet.

Kommen wir nochmal kurz zu den Überschriften. Im folgenden Liste ich Dir die wichtigsten auf und zeige Dir, was Du dabei beachten solltest.

H1-Überschriften

Diese Überschriften solltest Du unbedingt einsetzen. Auf jeder Seite. Allerdings musst Du darauf achten, dass sie nur ein einziges Mal vorkommt. Sie ist die Hauptüberschrift Deiner Seite und sollte das Hauptkeyword enthalten. Sie zieht den Nutzer auf die Landing Page und animiert zum Weiterlesen.

H2-Überschriften

Auch hier solltest Du Deine Keywords platzieren. Hier reichen auch Nebenkeywords, die zusätzlich zu Deinem Hauptkeyword hinterlegt werden sollen. Dafür musst Du Dir natürlich vorab eine Strategie überlegen. Diese Überschrift darf auch mehrmals vorkommen. Hierarchie folgt sie nach der H1 (im besten Fall).

H3-H6

In den meisten Fällen wirst du maximal bis zur H6-Überschrift gehen. Wenn überhaupt. Auch hier gilt: Sie können mehrmals eingesetzt werden und sollten optimalerweise hierarchisch nacheinander folgen. Sie erleichtern dem Leser das Suchen nach den Informationen und unterstützen die Strukturierung Deiner Seite.

5. Optimiere Deinen Inhalt für Suchmaschinen und für die NUTZER

Textinhalt & Deine Keyword-Strategie

Eins sei gesagt. Es heißt zwar „Suchmaschinenoptimierung“, aber die Zeiten, in denen Du für Google & Co. schreibst sind vorbei. Du schreibst für Deine Nutzer. Deine Zielgruppe. Denn je besser Dein Content für sie ist, desto besser wird auch Dein Ranking werden. Was für Nutzer gut ist, ist auch für Google gut. Der Algorithmus ändert sich ständig. Und er legt immer mehr Gewichtung auf den Mehrwert für die Nutzer.

Ist Dein Text also für Menschen geschrieben? Oder handelt es sich bloß um die Aneinanderreihung von Keywords? Wenn Du letzteres verfolgst, dann… tja das weißt Du vermutlich selbst, oder? Also versuche mit Deinem Inhalt echten Mehrwert zu liefern und einzigartigen Content zu bieten. Nur so überzeugst Du Nutzer und Suchmaschine. Wie gesagt, Du schreibst für Menschen und nicht für Maschinen.

Dazu gehört natürlich auch eine durchdachte Keyword-Strategie. Dieses Thema ist äußerst umfangreich, deswegen werde ich hierzu noch einen eigenen Blogbeitrag schreiben. Diesen verlinke ich dann hier. Daher in aller Kürze: Überlege Dir, welches Keyword du verfolgen möchtest. Ist es umkämpft? Wie viele Treffer erscheinen in der Google Suche (also das Suchvolumen)? Welche Arten von Seiten erscheinen – Online-Shops, Blogs, Foren? Erstelle einen Plan, mit welchen Wörtern du arbeiten willst und versuche herauszufinden, mit welcher Nutzerintention (das hatten wir ja schon weiter oben) Du rechnen solltest. Eine geeignete Keywordstrategie bildet die Grundlage für die Seitenoptimierung.

Optimiere Deine Bilder auf den Seiten

Wenn Du Bilder auf Deiner Website einsetzt (davon gehe ich stark aus), solltest Du diese entsprechend für Suchmaschinen optimieren. Die einfachste und wichtigste Vorgehensweise ist das Hinzufügen von ALT-Tags. ALT-Tags, bzw. dessen Texte werden dann angezeigt, wenn der Browser das Bild nicht darstellen kann (= „Alternative Tag“). Der Text beschreibt den Inhalt des Bildes und beinhaltet im besten Fall das Hauptkeyword.

Alt-Tags sind nützlich für Suchmaschinen. Der Google Bot kann beispielsweise auslesen, welcher Inhalt auf dem Bild zu erkennen ist. Das ist natürlich auch für die Bildersuche sehr hilfreich. Der Nutzer wiederrum kann bei Darstellungsproblemen auf den ALT-Text zurückgreifen und kann zumindest lesen, was auf dem Bild zu sehen ist – vorausgesetzt Du hast etwas hinterlegt.

Denke daran: Benutze einen kurzen aussagekräftige Beschreibung und binde das Hauptkeyword ein. Achte jedoch darauf, kein Keyword-Stuffing zu betreiben – also das sinnfreie Aneinandereihen von Keywords. Das ist schon seit Jahren out und wird durch Google abgestraft.

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